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Official Festival Statement on Hugo Blanco and Malena Martínez Cabrera

We are seeing the public denunciation of Hugo Blanco Galdós and Malena Martínez Cabrera, film director of “Hugo Blanco, Deep River”, with great concern.

“Hugo Blanco, Deep River” portrays the leader of peasant struggles and resistance in Peru and former deputy, Hugo Blanco Galdós. He was active in the organization of peasants into trade unions in defense of indigenous rights and for the redistribution of land and played a leading role in the Confederación Campesina del Perú (CPC). He was also elected to the Constituent Assembly of 1979 as a deputy in the Congress of the Republic (a position he occupied until 1985) and later as a Senator (1990-1992), while representing workers, peasants and indigenous people. Hugo Blanco has been an important figure of the indigenous peasant movement against large estates and extractivism and was key for putting the Peruvian agrarian reform into effect.

Malena Martínez Cabrera’s documentary has sparked hostile, public reactions by Perú’s right and extreme right politicians and military groups, who have made serious defamatory accusations against the filmmaker and her work and in an attempt to criminalize and discredit Hugo Blanco.

As a film festival dedicated to human rights, we repudiate these reactions and condemn any authoritarian actions, as well as any attempt at censorship against artistic works.

By attempting to silence voices like Malena’s, these efforts are directly censoring artistic expressions that raise important questions and critically examine official narratives of the past.

As this human world, we see ourselves as a platform to defend democratic freedom of expression and those active in their defense both through art and political activism. We therefore want to openly express our solidarity with Malena Martínez Cabrera.

Lara Bellon & Michael Schmied (festival directors)

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Online Screening: DEMOCRACY - Im Rausch der Daten

this human world präsentierte im Rahmen der Kooperation mit der Agentur der Europäische Union für Grundrechte (FRA) einen Film zu aktuellen Themen rund um Demokratie, Datenschutz und Menschenrechte.
Der Film orientiert sich an den neuesten Erhebungen der FRA, die am 25. Juni präsentiert wurden. In diesem Zusammenhang organisierte die FRA eine spannende Online-Diskussion.

Der Film war im Zeitraum von 25. Juni, 18 Uhr bis 28. Juni 23:59 Uhr hier zu sehen.

FILM:

DEMOCRACY - Im Rausch der Daten
von David Bernet
Dokumentarfilm, 2015, DE
100 min, OmeU

Regisseur David Bernet öffnet die Türen zu einer schier undurchdringlichen Welt. Zum ersten Mal in der Geschichte der EU konnte ein Filmteam so tief ins Innere der EU vordringen und die Entstehung eines Gesetzes filmisch begleiten. Bernet begleitet unter anderem in Brüssel, im Herzen der EU, die konservative EU-Kommissarin Viviane Reding und den jungen, ambitionierten Grünen-Abgeordneten Jan Philipp Albrecht (MdEP) bei ihrem Kampf um ein europäisches Datenschutzgesetz - ein Gesetz, das jede Form von Datentransfer schützen soll. Lobbyisten, Wirtschaftsjuristen und Aktivisten treten auf den Plan und versuchen Einfluss zu nehmen. Ein Ringen wie bei David gegen Goliath beginnt: Bürgerrechte versus Wirtschaftsinteressen. (farbfilm)

Der Film war im Zeitraum von 25. Juni, 18 Uhr bis 28. Juni 23:59 Uhr hier zu sehen.

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OPEN CALL for POSTER DESIGN

Für die diesjährige Festivalausgabe, sind wir auf der Suche nach einem Sujet, das sich künstlerisch mit den vielseitigen Themen rund um Menschenrechte auseinandersetzt.

Das Design sollte sowohl als Plakat aber auch in angepasster Form als Sticker und Faltflyer funktionieren.

Dabei ist uns wichtig, dass sich das Sujet nicht an jene klischeehaften Bildrepräsentationen bedient, die im Menschenrechtskontext des Öfteren wiedergegeben werden. Es soll nicht um eine explizite Abhandlung, Repräsentation von Menschenrechten gehen, in denen Vorurteile, Dualismen oder Machtgefälle reproduziert werden, sondern um eine feinfühlige Annäherung an dieses vielschichtige Thema.

Hier geht's zur Ausschreibung

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Call for Entries 2020

this human world - International Human Rights Film Festival freut sich ab sofort über Filmeinreichungen, für das diesjährige Wettbewerbsprogramm. Spiel-, Dokumentar-, Experimentalfilme und Animation zu gesellschaftspoltischen Themen und Menschenrechten können über FilmFreeway eingereicht werden.

Folgende Wettbewerbssektionen finden sich heuer im Programm:
- Internationaler Wettbewerb
- Up & Coming Wettbewerb
- Österreich Wettbewerb
- Exp:an:ded Shorts

Alle Details sowie Regularien zu den Einreichungen finden sich auf FilmFreeway.

Wir freuen uns auf spannende Beiträge!

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Gewinner Film - Publikumspreis

FOR SAMA - Waad al-Kateab & Edward Watts

Nach gründlicher Auszählung dürfen wir nun den Publikumspreis bekannt geben.
Wir gratulieren herzlichst dem Gewinnerfilm FOR SAMA von Waad al-Kateab und Edward Watts zum Gewinn des Publikumspreises.
Der Preis ist dotiert mit 1.000€.

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Gewinner Film - Jugend Jury

MIDNIGHT TRAVELER by Hassan Fazili

Jurystatement:

Dieser Film war in mehrfacher Hinsicht herausragend:

Die Filmemacher_innen haben trotz schwieriger Umstände einen fesselnden Film geschaffen, der den Zuseher_innen eine starke Botschaft übermittelt. Wir konnten sehen, dass viel Aufwand und Energie in diesen Film geflossen sind. Die filmische Umsetzung und der Schnitt ermöglichten uns, uns wirklich auf die Handlung und die Protagonistinnen und Protagonisten einzulassen.

Der Film hat uns auf eine emotionale Reise mitgenommen, die mal traurig, mal frustrierend war, aber auch voll kleiner Momente der Hoffnung und des Glücks. Er zeigt, wie man das Beste aus schlimmen Situationen machen kann.

Mit seiner schonungslosen Ehrlichkeit hat uns der Film nicht nur ermöglicht, aus erster Hand einen Einblick in eine unvorstellbare Situation zu bekommen, es hat uns darüber hinaus auch dazu angeregt, unsere eigenen Vorannahmen zu überdenken. Wir sind überzeugt, dass gerade junge Menschen diesen Film sehen sollen, um ihre Perspektive auf dieses Thema um weitere wichtige Aspekte zu bereichern. Er gibt Menschen eine Stimme, die im öffentlichen Diskurs nur allzu oft nicht zu Wort kommen.

Jury: Susanna Bauer, Lena Hinterhölzl, Carla Lauggas, Shirin Öksüz

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Gewinner Film - Österreich Wettbewerb

WIDERSTANDSMOMENTE - Jo Schmeiser

Jurystatement:

Der diesjährige Preis der Austrian Competition geht an einen Film, der sich mit zeitgeschichtlichen Momenten, aber auch mit Momenten der Gegenwart beschäftigt - Momente in denen Haltung gezeigt wird. Feinfühlig und mit mutiger Montage erzählt die Filmemacherin die Geschichten couragierter Frauen und schafft es einen Dialog über Generationen hinweg herzustellen, der Vergangenheit und Gegenwart verbindet. Es sind Geschichten von individuellen Entscheidungen, die gerade in Zeiten wie diesen, in denen Menschen weltweit mit Situationen konfrontiert sind, die nicht einfach hingenommen werden können, besonders wichtig sind erzählt zu werden. Geschichten, die uns daran erinnern nicht einfach wegzuschauen.

Jury: Marie-Christine Hartig, Kenan Kilic, Vanessa Spanbauer

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Gewinnerfilm - Up&Coming

FONJA von Lina Zacher, Raharisoa Sitrakaniaina, Adrimamy Fenotoky Alpha, Raharison Nantenaina Adriano, Rakotondrabe Jean Chrisostome, Adrianamelana Erick Edwin, Andrianatoandro Ravo Henintsoa, Rakotondrasoa Elani Eric, Radrialalaina Todisoa Niaina Sylvano, Rakotoarimanana Harinjiva und Rafeno Fitahiana Sadify Henintsoa

Jurystatement:

Das vielschichte Kammerspiel führt uns in einen geschlossenen Mikrokosmos, verwebt Dokumentarisches mit Fiktionalem und erzählt dabei gleichzeitig vom handwerklichen wie vom sozialen Moment des Filmemachens: ein Film im Film im Film.

Eine junge deutsche Regisseurin erschafft den Insassen einer Jugendstrafanstalt in Madagaskar einen Möglichkeitsraum in der Isolation. Sie entfacht Leidenschaft, Zuversicht und Vertrauen und überreicht ihrem Team die Werkzeuge um sprichwörtlich ein Fenster zur Welt in ihre Gefängnismauern zu schneiden. Eine vermeintlich verlorene Generation verleiht sich mittels kollektivem Selbstportrait eine starke Stimme. Dabei gewähren die Filmemacher uns nicht nur Einblick in ihre Schicksale, sondern erlauben uns an einem Reflexions- und Selbstermächtigungsprozesses Teil zu haben, der weit über das finale Filmprodukt hinaus geht.

ZITAT: „One month from now I will be free [...] Actually I shouldn´t worry. There will be no problem. I can do many things. I can make things. I know about the camera. [...] There was this workshop about film. I can invent things.“

Damit verleihen wir den Preis mit großer Freude an den Film FONJA von Lina Zacher, Raharisoa Sitrakaniaina, Adrimamy Fenotoky Alpha, Raharison Nantenaina Adriano, Rakotondrabe Jean Chrisostome, Adrianamelana Erick Edwin, Andrianatoandro Ravo Henintsoa, Rakotondrasoa Elani Eric, Radrialalaina Todisoa Niaina Sylvano, Rakotoarimanana Harinjiva und Rafeno Fitahiana Sadify Henintsoa.


Jury: Gerald Kerkletz, Gregor Schmidinger, Lotte Schreiber


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Gewinnerfilm - exp:an:ded shorts

PRISONER OF SOCIETY von Rati Tsiteladze

Jurystatement:

This film is so full of pain. Anger, fear, danger and pain and is incredibly confrontational and provocative in all those emotions. „Perhaps this is a situation in which no one would wish to be in my place“ the protagonist says. She is a prisoner of her own body, her home, her family and of society. Watching the film in a cinema, the quiet and subtle sound crawls under your skin and gives a sense of how trapped she is but also how imprisoned we all are - in our own prejudices and ignorance. So well executed as a whole and fitted perfectly to the story of a transgender woman in Georgia, the film is a well rounded and in our eyes an incredibly important piece of art, that we are glad to know. The winner of the expanded shorts competition program is „Prisoner of Society“ by Rati Tsiteladze.


Jury: Anna Prischl, Cecilia Araneda, Elisabeth Hajek

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