Nach einer wahren Begebenheit gedreht, zeigt der Film die DDR im Jahr 1985. Der unbescholtene Wirtschaftsingenieur Jürgen Schulz wird eines Morgens von der Staatssicherheit zur Klärung eines Sachverhalts gebeten. Im anschließenden Verhör kommt die Vorgeschichte ans Licht. Jürgens Schwiegervater lebt seit der Pensionierung in der BRD und hat einen Schlaganfall erlitten. Jürgen und seine Frau stellten daraufhin einen offiziell legalen Ausreiseantrag. Nachdem der Verhörer erfolglos versucht, Jürgen von der Rücknahme des Antrages zu überzeugen, bekommt dieser den Druck der Staatsmacht zu spüren.
Der auf vielen Festivals preisgekrönte Spielfilm beleuchtet den Häftlingsfreikauf zwischen der BRD und der DDR. Bis zum Fall der Mauer wurden über 33.000 politische Häftlinge für insgesamt 3,4 Milliarden DM durch die Bundesrepublik freigekauft.