Die Staats- und Regierungschefs der G8-Länder trafen sich im Juni 2007 zu ihrer alljährlichen Zusammenkunft, im Ostseebad Heiligendamm. Um ihren Schutz gewährleisten zu können, wurde ein zwölf Kilometer langer und 2,5 Meter hoher Zaun mit Stacheldraht, Kameraüberwachung und Bewegungsmeldern rund um den Tagungsort errichtet. Zur Sicherung des Gipfels wurden 16.000 Polizisten, die von 1.100 Soldaten zu See und im Luftraum unterstützt wurden, eingesetzt. Zusätzlich wurde versucht, ein großflächiges Versammlungsverbot um den Tagungsort und um die Absperrung zu erlassen, was jedoch aufgehoben wurde. Für das Sicherheitsaufgebot und für die Vorbereitungen des G8-Gipfels hat der Bund 81 Millionen Euro aufgewendet. Zudem wurde eine Besondere Aufbau-Organisation (BAO) der Polizei mit dem Namen Kavala, nach einer griechischen Stadt benannt, eingerichtet.
Regisseur Ralf Küster vereint in seinem künstlichen Begriff Kavalar die Worte Kavala und Krawalle. Er stellt in seinem experimentellen Dokumentarfilm die Ruhe und die Idylle des Ostseebads einem Aufgebot an Sicherheitsleuten und scheinbar paranoiden Sicherheitsvorkehrungen gegenüber.