DOKUMENTARFILM USA / SÜdkorea / Frankreich, 2010 DVD, 74 Min. (OmeU) Regie: N. C. Helkin
9. Dezember Topkino 18:00 / Großer Saal
Österreich Premiere
anschließende Diskussion mit Cornelia Vospernik (ORF), Manfred Nowak (Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte,Forschungsplattform "Human Rights in the European Context", Universität Wien)
Selten erreichen uns Informationen über das Leben in Nordkorea, dem isoliertesten Land der Erde. Kimjongilia setzt sich ausführlich mit der katastrophalen humanitären Situation in der abgeschirmten Diktatur auseinander und gibt Einblicke. Der Film hinterfragt die Illusion der Massen und die Menschenrechtsverletzungen, die nötig sind, um dieses Blendwerk aufrechtzuerhalten. Stimmen von Überläufern und Flüchtlingen, die unter teils lebensgefährlichen Bedingungen über China nach Südkorea geflohen sind, und von Hunger, Arbeitslagern, Versklavung und Gewalt berichten. Diese Stimmen vermischt Regisseur Heikin mit koreanischem Propagandamaterial und modernem Tanz. Das Zusammenspiel von allen Teilen ergibt eine innovative Visualität, die jedoch zu keinem Zeitpunkt die Seriosität des Themas infrage stellt.
Best Film (One World Festival Brussels & Human Rights and Democracy Network, 2010)