this human world Vol. III  

 

Nach zwei erfolgreichen Jahren konnte this human world - das erste Internationale Filmfestival der Menschenrechte Österreichs mit seiner dritten Ausführung einen gewaltigen Durchbruch verzeichnen.
Um den 10. Dezember, den Tag der Menschenrechte, angesetzt, präsentierte das Festival zahlreiche, zum Großteil brandneue Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme rund um dieses stets aktuelle Thema. Trotz weniger Spieltage als in den vorangegangenen Jahren konnten steigende Besucherzahlen verzeichnet werden. Dank des stetig wachsenden Publikumszuspruchs konnte sich this human world, bereits im dritten Jahr seines Bestehens, als zweitgrößtes Filmfestival in Wien etablieren. Der internationale Stellenwert des Festivals zeigte sich u.a. an Gästen wie Claude Lanzmann, der in der Retrospektive des Festivals sein filmisches Lebenswerk präsentierte, oder etwa der international preisgekrönten Regisseurin Jasmila Zbanic, die mit ihrem neusten Film bei thw 2010 teilnahm.
 

Schwerpunkte

 

Rund 20 Jahre seit der Unterzeichnung der UN Kinderrechtskonvention waren Anlass genug den Jüngsten in unserer Gesellschaft erhöhte Aufmerksamkeit zu widmen und die Öffentlichkeit zu verstärktem Engagement zur Umsetzung der Kinderrechte aufzurufen.
Was ist passiert in den Jahren, in denen sich Staaten der ganzen Welt dazu verpflichtet haben, die Rechte der Kinder zu wahren und welche Ansätze gibt es bei der Durchführung internationaler Kinderrechte derzeit und in Zukunft.
This human world setzte sich 2010 den Schwerpunkt 'Kinder und Jugendliche in dieser Welt‘ und ging unter anderem auf diese Fragen ein.
Dabei geht es this human world nicht nur um die inhaltliche Verbreitung der Rechte von Kindern und Jugendlichen, sondern auch um deren Einbindung.

 

Zu diesem Anlass wurde der im Jahr 2009 als Pilotprojekt mit den SchülerInnen des Wr. Gymnasiums Rahlgasse begonnene SchülerInnen Kurzfilmwettbewerb 2010 in Kooperation mit dem Wiener Stadtschulrat auf Schulen in ganz Wien ausgeweitet. In Zusammenarbeit mit den Lehrenden haben Jugendliche so die Möglichkeit in Form von Kurzfilmen ihre Sicht zu Menschenrechtsproblematiken zu präsentieren. Die besten Filme wurden im Verlauf des Festivals gezeigt und durch eine namhafte Jury prämiert.

 

Weitere Inhalte des Festivals widmeten sich aktuellen Themen wirtschaftlicher und weltpolitischer Bereiche, die Filmauswahl geschieht in Zusammenarbeit mit ExpertInnen, KuratorInnen und Partenerfestivals.
Die Themen wurden fachkundig bearbeitet und Filme während des Festivals von Panels, Publikumsdiskussionen und Vorträgen begleitet. Weitere Rahmenprogramme wie Ausstellungen, Musik, Lesungen wurden an verschiedenen Orten Wiens stattfinden. Zu den Filmen und deren Themen wurden Gäste aus verschiedenen Ländern eingeladen.

Erstmals wurden 2010 auch ein Publikumspreis sowie ein Jurypreis für die besten Produktionen verliehen. Ebenso wurde im Rahmen des Festivals auch der Menschenrechtspreis 2010 der österreichischen Liga für Menschenrechte vergeben.